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Lese-Tipps 2022

Siegfried Kühn

Auftaktlesung Heinrichsplatz
„Du küsst wie Rachmaninow“ Eine Liebesgeschichte. Siegfried Kühn
Freitag, 10. Juni 2022, 16 Uhr, Bühne Heinrichsplatz

In Potsdam gibt es das von düsteren Gerüchten umwaberte »Militärstädtchen« der Sowjetarmee. Die hält enge Verbindung zum Geheimdienst des Landes. In Potsdam, so legt es das Abkommen fest, residieren auch die Militärmissionen der Westmächte und dürfen sich fast frei im Land bewegen, wobei sie streng vom selben Geheimdienst beobachtet werden. Genauso wie die Potsdamer selbst. – »Wenn man etwas zu bereden hatte, traf man sich an der Grillbar im Interhotel.« So halten es auch Wanessa und ihre Freundin. An diesem Abend lernen die jungen Frauen zwei Männer kennen, Männer in Uniform. 

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Lese-Tipps 2022

Clemens Meyer

„Stäube. Drei Erzählungen und ein Nachsatz“ von Clemens Meyer
Freitag, 10. Juni 2022, 20 Uhr im Historischen Ratssaal,
Clemens Meyer im Gespräch mit Michael Hametner

Der Autor des großen Nachwendeerfolgs „Als wir träumten“ versammelt in seinem Erzählband neue Kurzgeschichten.

Nichts ist geheimnisvoller für uns Menschen, als unter die Erdoberfläche zu schauen: Die Höhlen, die Bergwerke, die Abraume – alles eine verwunschene Landschaft, die die Phantasie bewegt. Aber nicht selten können solche Sehnsuchtsorte auch mit viel Schmerz, mit Verlust und mit Beschädigungen der menschlichen Würde verbunden sein. Und davon erzählt Clemens Meyer in seinem neuen Buch. Und, wie immer bei ihm, mit zum Teil ungehörigen Wendungen und unvermuteten Ausgängen.

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Lese-Tipps 2022

Karoline Preisler

„Demokratie aushalten! Über das Streiten in der Empörungsgesellschaft“, Sachbuch von Karoline Preisler, Samstag, 11. Juni 2022, 15 Uhr, Schulplatz

Wie wir als Gesellschaft wieder miteinander ins Gespräch kommen. Bewegen wir uns alle nur noch in unseren Blasen, nicht bereit und willens, uns auf Positionen der »anderen« einzulassen? Setzt sich durch, wer nur laut genug polarisiert und diffamiert, wer Fakten ignoriert, verleugnet, verdreht, gar zur Gewalt aufruft? Die Auseinandersetzungen um die Corona-Maßnahmen haben uns mit neuer Dringlichkeit vor die Frage gestellt, wie Demokratie in Zeiten einer Erosion der Mitte und des sozialen Zusammenhalts gelebt und geschützt werden kann. Karoline M. Preisler stellt sich diesen Fragen und plädiert als leidenschaftliche Demokratin … Hier den ganzen Artikel lesen...

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Lese-Tipps 2022

Neven Subotić

„Alles geben  –  Warum der Weg zu einer gerechteren Welt bei uns selbst anfängt“ von Neven Subotić,
am Samstag, 11. Juni 2022, 18 Uhr, auf der Interkulturellen Bühne, Freiheit 7
Mit Buchverkauf und Signierstunde!

Ein Appell für mehr Gerechtigkeit im abgehobenen System Profifußball und in einer globalisierten Welt

Wie gerecht ist es, dass ein Fußballer Millionen verdient, während eine Putzfrau von einem Job allein nicht leben kann? Dass wir jederzeit ein Glas Wasser trinken können, aber täglich 2.000 Kinder an Krankheiten sterben, die durch verunreinigtes Wasser übertragen werden? Die Frage der Gerechtigkeit zieht sich durch Neven Subotićs Leben … schon lange bevor ihm dies bewusst wurde.

In den neunziger Jahren … Hier den ganzen Artikel lesen...

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Lese-Tipps 2022

Ingo Schulze

„Der Amerikaner, der den Kolumbus zuerst entdeckte…“ Essays von Ingo Schulze
Samstag, 11. Juni 2022, 19.30 Uhr
Lesereihe im Historischen Ratssaal des Meißner Rathauses

Ingo Schulze ist ein raffinierter Erzähler und ein engagierter politischer Autor. Literatur und Kunst können Perspektiven verändern, der Vereinzelung entgegenwirken und dem lähmenden „Weiter so“ widersprechen. Zu unterschiedlichsten Anlässen reflektiert Ingo Schulze die glückhaften wie auch die problematischen Erfahrungen von 1989/90, die unsere Welt bis heute prägen. Er beleuchtet die Konsequenzen der zunehmenden Polarisierung und Radikalisierung in allen Bereichen. Er besteht auf dem Vorrang des Gemeinwohls und einer gerechten Weltinnenpolitik. Der vorliegende Essayband sammelt verschiedenste Texte zur Tagespolitik, zum offiziellen Sprachgebrauch, aber auch zu literarischen und … Hier den ganzen Artikel lesen...

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Mario Schneider

„Die Paradiese von gestern“ Roman von Mario Schneider
Samstag, 11.Juni 2022, 17 Uhr auf der Bühne am Heinrichsplatz

Ella und René sind jung und frisch verliebt. Sie kommen aus Ostdeutschland und verbringen, kaum dass die Mauer gefallen ist, ihren ersten gemeinsamen Urlaub in Südfrankreich. Dabei geraten sie auf das heruntergekommene Weinschloss der Madame de Violet. Als deren Sohn Alain auftaucht, ein aalglatter Geschäftsmann, stoßen drei Weltanschauungen aufeinander. Die Situation eskaliert. Am kommenden Morgen ist nichts mehr wie es war. René fährt mit Alain nach Paris und wird von ihm in die High Society eingeführt. Ella bleibt zurück auf dem Schloss und taucht immer tiefer in die Welt von Madame de … Hier den ganzen Artikel lesen...

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Julia Gilfert

„Himmel voller Schweigen“ , Roman von Julia Gilfert
Samstag, 11. Juni 2022, 12 Uhr auf der Bühne am Heinrichsplatz

Ungewöhnlich, poetisch und berührend erzählt Julia Gilfert die Geschichte ihres Großvaters Walter. Eine Geschichte, die auch ihre eigene ist:

„Als ich 2010 anfing, meine Familiengeschichte zu erforschen, wollte ich einfach nur wissen, wer dieser Walter Frick gewesen war, dessen Portraitfotografie seit jeher an unscheinbarer Stelle in unserem Haus hing. Man hatte mir immer gesagt, er sei Dirigent und mein Großvater gewesen. In den ersten zwei Jahrzehnten meines Lebens hatte ich das auch nicht weiter hinterfragt. Doch was dann – ausgelöst durch einen Traum – begann, war nicht nur eine Reise durch … Hier den ganzen Artikel lesen...

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Lese-Tipps 2022

Pierre Jarawan

„Ein Lied für die Vermissten“ Roman von Pierre Jarawan
Freitag, 10. Juni 2022, 18 Uhr auf der Interkulturellen Bühne, Freiheit 7

2011, während schon Häuser brennen, schreibt Amin seine Erinnerungen nieder: an das Jahr 1994, als er als Jugendlicher mit seiner Großmutter aus Deutschland in den Libanon zurückkehrte – zwölf Jahre nach dem Tod seiner Eltern. An seine Freundschaft mit Jafar, mit dem er diese verschwiegene Nachkriegswelt durchstreifte. Das Beirut vor dem Krieg? Habibi ya eini, das waren die Sonne, die Freiheit und die Lebenslust! Und die Sommernächte in Pepe Abeds Taverne direkt am Meer, wo der Hummer die schönste Farbe hatte und nachts die Jachten vertäut auf den Wellen … Hier den ganzen Artikel lesen...

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Tatjana Böhme-Mehner

„Leipziger Mörderquartett“, Kriminalroman von Tatjana Böhme-Mehner,
Samstag, 11. Juni 2022, 18 Uhr, Krimibühne auf dem Kleinmarkt

Eigentlich ist Anna Schneider gern Musikkritikerin in Leipzig, nur manchmal träumt sie von der großen Enthüllungsgeschichte, auch in der Hoffnung auf mehr Respekt und Anerkennung von den Kollegen. Da kommt ihr der Tod eines Streichquartettmitglieds während eines Konzerts gerade recht, genau wie die absurde Begegnung mit dem Gewandhaus-Bratscher Habakuk C. Brausewind, der fortan ihr Co-Ermittler ist. Die beiden durchpflügen den musikstädtischen Sumpf und bekommen es mit einem ominösen Instrumentenhändler zu tun. Steckt er hinter dem Mord?

Ein skurriler Mord, der in diesem Krimi kurzweilig und mit feinem Humor ermittelt wird.

Tatjana Böhme-Mehner lebt … Hier den ganzen Artikel lesen...

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Lukas Rietzschel

Dr. Thomas de Maizière liest
Lukas Rietzschel „Raumfahrer“, Roman
Sonntag, 12. Juni 2022, 14.00 Uhr auf der Bühne Marktplatz

Lebensleistung anerkennen, das war so ein Beispiel, so eine Phrase, die sich der Westen ausgedacht hatte. „Muss ich da jetzt zum Amt und krieg da einen Stempel für?“, sagte Vater. „Nur wenn du deine Lebensleistungsurkunde mitbringst“, sagte Jan. Sie lachten und stießen mit den Landskron-Bieren an. „Da muss ich mal in meiner Lebensleistungszeugnismappe suchen.“ So ging das hin und her. Lachen oder weinen, die ewige Frage.

Jan und seine Eltern sprechen nicht viel über das Heute und erst recht nicht über das Gestern. Erst als Herr Kern auftaucht, kommt das fragile

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Dagrun Hintze

„Ostkontakt Ein deutsch – deutsches Date“
Essay mit Interviews von Dagrun Hintze
Freitag, 10. Juni 2022, 17.00 Uhr auf der Bühne Marktplatz

Die Autorin, die selbst im Westen nahe der Grenze zu Mecklenburg aufgewachsen ist, erzählt humor­voll und offen von ihrer eigenen Familiengeschichte und von den Erfahrungen, die sie als West­deutsche in Ostdeutschland gemacht hat. Und sie lässt Ostdeutsche davon berichten, wie es ihnen nach dem Mauerfall ergangen ist. Dabei wird schnell klar: Wir müssen reden. Und so ist Ostkontakt eine Einladung zum Gespräch miteinander – für eine bessere, gemeinsame Zukunft.

Dagrun Hintze

Als Kind betrachtete Dagrun Hintze (*1971 in Lübeck) mit einem Fernglas »die Zone« am anderen Flussufer und … Hier den ganzen Artikel lesen...

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Ralph Grüneberger

Lisa, siebzehn, alleinerzogen“ Roman von Ralph Grüneberger
Samstag, 11. Juni 2022, 16 Uhr auf der Bühne Marktplatz

Nein, das ist nicht der übliche Treuhand-Roman über das Ende der DDR. Auch wenn hier die verfallenden Immobilien vorkommen, die bald von neuen Vermietern übernommen werden, die nach und nach schließenden Betriebe in einer Zeit, als zwar die Warenauslagen bunter wurden, aber das Leben der Menschen sich völlig veränderte. Die neue Freiheit geht einher mit der Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes und bezahlbaren Wohnraums. Das gilt auch für Lisas Familie. In dieser Zeit nimmt das Mädchen Kontakt zu ihrem im Westen lebenden Vater auf und besucht ihn. 

Anhand der Familiengeschichte

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Lese-Tipps 2022

Martina Altschäfer

Andrin – Romandebüt von Martina Altschäfer
Mirabilis Verlag Klipphausen
Sonntag 12. Juni 2022, 16.00 Uhr, Bühne Marktplatz

Als Schriftstellerin und Ghostwriterin Susanne im Auftrag ihres Verlegers für einen nicht wirklich sympathischen Unternehmer dessen geschönte Autobiographie schreiben soll, gerät sie in eine Schreibkrise. Ihr Verleger zeigt sich spendabel: ein Schreiburlaub in Italien soll den Auftrag retten. Unterwegs jedoch verschlägt ein Unwetter in den Schweizer Alpen Susanne zu dem Ehepaar Andrin und Uta, die dort allein und nahezu abgeschieden in und mit der Natur in einem Hochgebirgstal leben. Susanne fühlt sich wohl, bleibt erst Tage, dann Wochen, Monate. Sie taucht ein in die Natur, die zerstörerisch, doch auch geheimnisvoll und helfend sein

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