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Lese-Tipps 2022

Karoline Preisler

„Demokratie aushalten! Über das Streiten in der Empörungsgesellschaft“, Sachbuch von Karoline Preisler, Samstag, 11. Juni 2022, 15 Uhr, Schulplatz

Wie wir als Gesellschaft wieder miteinander ins Gespräch kommen. Bewegen wir uns alle nur noch in unseren Blasen, nicht bereit und willens, uns auf Positionen der »anderen« einzulassen? Setzt sich durch, wer nur laut genug polarisiert und diffamiert, wer Fakten ignoriert, verleugnet, verdreht, gar zur Gewalt aufruft? Die Auseinandersetzungen um die Corona-Maßnahmen haben uns mit neuer Dringlichkeit vor die Frage gestellt, wie Demokratie in Zeiten einer Erosion der Mitte und des sozialen Zusammenhalts gelebt und geschützt werden kann. Karoline M. Preisler stellt sich diesen Fragen und plädiert als leidenschaftliche Demokratin dafür, neue Werkzeuge und Begegnungsorte für den nötigen Dialog über Streitthemen wie Grenzen der Freiheit, Religion, Klimakrise, Migration oder Familie zu schaffen.

Pressestimmen:

  • „Die gemachten Erfahrungen sind erhellend, ihr Urteil wirkt differenziert, klar abgegrenzt gegen abstruse und extremistische Argumentationen.“
    Hans Steiger, Politeratour
  • „Wir haben ein großes Harmoniebedürfnis entwickelt – und diesem Teile der Debattenkultur geopfert.“
    im Interview mit Südkurier
  • „Den Luxus, politisch uninteressiert zu sein, können wir uns nicht mehr länger leisten.“
    SUPERillu

Karoline Preisler

Nachdem Karoline Preisler 2020 eine mittelschwere Corona-Erkrankung überstand, besuchte sie die Proteste gegen die Corona-Maßnahmen mit dem Ziel, mit Andersdenkenden ins Gespräch zu kommen. Ihre Erlebnisse hält sie in ihrem Corona-Tagebuch auf Twitter fest.

1971 in Ostberlin geboren, war Karoline Preisler schon früh politisch interessiert und geriet mit 13 Jahren ins Visier der Staatssicherheit. Seitdem ist sie leidenschaftliche Demokratin und setzt sich für gelebte Demokratie und Dialog ein – jetzt auch mit ihrem neuen Buch.

Die Volljuristin, die heute in Barth (Mecklenburg-Vorpommern) und Berlin lebt, ist seit 2013 Mitglied der FDP und engagiert sich unter anderem für Bildung.