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Lese-Tipps

Christoph Hein

Das Highlight des Literaturfests
Christoph Hein liest aus „Guldenberg“
Samstag, 11.09.2021 | Beginn: 19:00 | Rathaussaal |
moderiert von Michael Hametner

Christoph Heins neuer Roman zeichnet das Sittengemälde einer Gesellschaft, die aus den Fugen gerät. Von Menschen, die sich als Opfer sehen und dabei Täter werden. Von Rassismus, wie er uns jeden Tag überall begegnet.

In dem kleinen Städtchen Bad Guldenberg ist die Welt noch in Ordnung. Jedenfalls, bis im Alten Seglerheim eine Gruppe minderjähriger Migranten untergebracht wird. Die Guldenberger sind sich einig: Diese Fremden passen einfach nicht in den Ort und sorgen nur für Unruhe. Mehr und mehr heizt die Stimmung sich auf, es kommt zu Pöbeleien, und als dann noch das Gerücht die Runde macht, eine junge Frau sei vergewaltigt worden, sind sich alle schnell einig, dass es einer der jungen Migranten gewesen sein muss. Und das wollen die Guldenberger nicht hinnehmen …

Christoph Hein

Christoph Hein wurde am 8. April 1944 in Heinzendorf/Schlesien geboren. Nach Kriegsende zog die Familie nach Bad Düben bei Leipzig, wo Hein aufwuchs. Ab 1967 studierte er an der Universität Leipzig Philosophie und Logik und schloss sein Studium 1971 an der Humboldt Universität Berlin ab. Von 1974 bis 1979 arbeitete Hein als Hausautor an der Volksbühne Berlin. Der Durchbruch gelang ihm 1982/83 mit seiner Novelle Der fremde Freund / Drachenblut.
Hein wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Uwe-Johnson-Preis und Stefan-Heym-Preis.
Kinderbuchpreis des Landes Nordrhein-Westfalen 2020
Prix du Meilleur livre étranger 2019
Samuel-Bogumił-Linde-Preis 2019
Grimmelshausen-Literaturpreis 2017
Internationaler Stefan-Heym-Preis 2013
Uwe-Johnson-Preis 2012
Gerty-Spies-Literaturpreis 2011
Eichendorff-Literaturpreis 2010
Walter-Hasenclever-Literaturpreis 2008
LUCHS-Preis 2003