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Alexander Osang

Große Auftaktlesung!
Alexander Osang liest aus „Fast hell“
am Freitag, 10.09.2021 | Beginn: 19:30 | Rathaussaal |
moderiert von Michael Hametner.

Alles ist genauso passiert, soweit ich mich erinnere …

Ihre Wege kreuzen sich schon, laufen nebeneinander, lange, bevor Alexander Osang beschließt, Uwes Geschichte aufzuschreiben. Und mit ihm aufbricht auf einem Schiff in die Vergangenheit. Die weißen Nächte über der Ostsee – sie sind fast hell, verheißungsvoll und trügerisch, so wie die Nachwendejahre, die beide geprägt haben. Doch während Uwe der Unbestimmte, Flirrende bleibt, während sich seine Geschichte im vagen Licht der Sommernächte auflöst, beginnt für Alexander Osang eine Reise zu sich selbst, getrieben von der Frage, wie er zu dem wurde, der er ist.

Eindringlich und mit staunendem Blick erzählt er von den Zeiten des Umbruchs und davon, wie sich das Leben in der Erinnerung zu einer Erzählung verdichtet, bei der die Wahrheit vielleicht die geringste Rolle spielt.

Pressestimmen über das Buch:

»Osang schildert die anderen Leben mit Respekt und viel Humor.«
arte

»Lakonie und Erfahrungsreichtum und offensives Außenseitertum bei gleichzeitig einsetzender Wohlstandsverwahrlosung verbinden sich zu Texten, die mindestens lustig, oft zudem lehrreich sind.«
Süddeutsche Zeitung

»In letzter Konsequenz gelingt Osang etwas Beglückendes: ›Fast hell‹ wird vom autofiktionalen Reportage-Roman zum Erklärstück über die DDR, erzählt Familiengeschichten und vom Selbstverständnis eines Journalisten ebenso wie von dessen Rastlosigkeit, die erst mit dem ersten Corona-Lockdown zum Stillstand kommt.«
Der Tagesspiegel

»Osangs Buch steht in einer Reihe literarischer und nichtliterarischer Werke, die ein helleres Licht auf ein Stück deutsche Geschichte werfen – und in dieser Reihe funkelt es.«
Frankfurter Allgemeine Zeitung

»›Fast hell‹ ist Osangs Reise zu sich selbst und in die jüngste deutsche Geschichte, zu ihren hellen und dunklen Seiten. Sein persönlichstes Buch.«
Sächsische Zeitung

»Exzellent fängt Osang die Gefühle so vieler Ostdeutscher ein. Das Getriebensein, ohne zu wissen, wohin. Die Suche nach dem Paradies hinter der Mauer. Das Gefühl, etwas nachholen zu müssen. Froh zu sein, etwas hinter sich zu haben, und es gleichzeitig zu vermissen.«
Lübecker Nachrichten

»Ein sehr persönliches Buch darüber, wie wir deutsche Geschichte schreiben, damit sie in unser Weltbild passt. Wir seien Charaktere einer großen Erzählung, Täter oder Opfer, Helden oder Schurken. Und Osang versucht in dieser Erzählung seinen Platz zu finden. Ernsthaft und engagiert.«
Deutschlandfunk Kultur

»In seinem sympathischen und persönlichen Buch erzählt er so fesselnd, als sei die deutsche Geschichte der letzten Jahrzehnte noch gar nicht geschrieben worden.«
MDR