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Lese-Tipps

Michael Bartsch

Michael Bartsch liest „Dreißig Jahre und ein bisschen Waise“
am Sonntag, 12. September, um 13 Uhr auf der Bühne Markt.

Erstmals seit vielen Jahren legt Michael Bartsch wieder ein eigenes Buch vor: satirische Geschichten, Fabeln, »Gebrauchsanweisungen«, Prosa, Apho­rismen und Losungen, Reportagen und Gedichte … Sie reichen vom ersten Westbesuch 1987 bis in die Gegen­wart und zeichnen sich aus durch eine kritische Sicht, hintergründige Analyse, Wortwitz und Originalität. Obwohl er so richtig »beese« nie ist. Bartsch bleibt umgänglich und ausgewogen selbst dort, wo er zuspitzt. Das sehen manche natürlich anders. Seit Pegida nennen ihn einige Leser linksextrem und polarisierend, und eine Redakteurin bei einer Westzeitung, die aus dem Osten kam, lehnte einen Text über Ostdeutsche als »nestbeschmutzend« ab. Irgendwie ist ihm seine Verwandtschaft abhanden gekommen.

Michael Bartsch, 1953 in Meiningen/Thüringen geboren, lebt seit 1971 in Dresden. Nach einem Ingenieurstudium an der Tech­nischen Universität Dresden als Wartungs­ingenieur tätig, wechselte er 1989 in den Journalismus. Nach Intermezzi als Vize-Pressesprecher im Sächsischen Landtag und als Landeskorrespondent der Leipziger Volkzeitung arbeitet er seit 1993 freiberuflich, vorrangig als taz-Korrespondent und für den MDR.

Neben den Themenschwerpunkten Kultur, Soziales und Bildung bearbeitet er von Anfang an die sächsische Landespolitik. Daneben schreibt er Gedichte und Prosa. In der edition ost erschien 2002 »Das System Biedenkopf«, eine kritische Auseinandersetzung mit den politischen Verhältnissen in Sachsen.

(Bild und Text mit freundlicher Genehmigung von: verlag am park, einer Vertriebskooperation der Eulenspiegel Verlagsgruppe)